Kulturdenkmal „Bodanplatz 12a“ aus dem Jahr 1896

Konstanz - Stadelhofen

Epoche: 19. Jahrhundert
Beschreibung:
Historisches Wohn- und Geschäftshaus, zentral in der Innenstadt am Bodanplatz gelegen, in unmittelbarer Nähe zum Hafen. Die neoklassizistische Fassade prägt zusammen mit anderen historischen Gebäuden das Gesicht des Platzes mit seinen Cafés und Hotels. In dem 1896 errichteten repräsentativen Gebäude entstehen nach der Sanierung eine Gewerbeeinheit und vier Wohnungen zwischen 70 und 170 m² gehobenen Standards mit Südbalkonen. Zur großzügigen Maisonettewohnung gehört die Dachterrasse mit See- und Alpenblick. Geschichte des Hauses Der Bodanplatz ist eines der Zentren der Konstanzer Innenstadt und Kern ihrer südlichen Erweiterung Stadelhofen. Im Jahr 1896 wurde das Haus am Bodanplatz nach Plänen von Sebastian Goor und unter Leitung von U. Füllemann errichtet. Die Ladenfront mit ihren Neurenaissancestützen ist ebenso aus dieser Zeit erhalten wie die massiven Holzfußböden, der Treppenaufgang und die Innentüren. Den Kern des Gebäudes bestimmt ein durchgehender heller Lichthof, der durch bauzeitliche Dekorfassadenbemalung dem Haus einen besonderen Charakter verleiht. Ein Laubengang verbindet das Gartenhaus mit dem Haupthaus und erinnert an italienische Bautraditionen. Das 4-stöckige, hochaufragende Gebäude mit seinen drei Fensterachsen ist ein Schmuckstück des von Cafés, Hotels und Geschäften geprägten und belebten Platz geblieben.
Lage:
Stadelhofen im Süden von Konstanz galt schon seit dem 12. Jahrhundert als fester Bestandteil von Konstanz und war Sitz der bischöflichen Wirtschaftshöfe. Im Jahr 1888 wurde der Verlauf der alten Stadelhofgasse verlegt, um zwei neue Straßenzüge um den Stadtteil Stadelhofen auszubauen. Mit der Umsetzung des geplanten Seeuferhauses gewinnt der Stadtteil heute an zusätzlicher Attraktivität. Sanierungsmaßnahmen: Das Anwesen „Bodanplatz 12a“ ist ein Kulturdenkmal nach §2, DSchG. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesdenkmalamt wurde das Anwesen umfassend restauriert. Von der historischen Bausubstanz (Fassade, Türen/Rahmen, Fenster, Holztäfelung, Parkettböden etc.) wurde so viel wie möglich erhalten, ohne auf modernen Komfort zu verzichten. Die sanitären Einrichtungen wurden vollständig erneuert. Im Rahmen einer umfassenden Sanierung entstanden zum begrünten Hinterhof hin mehrere Balkone.
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Informationen:
Diese Immobilie wurde durch Dr. Lang und Dr. Kleespies saniert und verkauft.