Sanierung des Kulturdenkmals „Gottlieberstr. 36a“

Konstanz - Paradies

Epoche: Jahrhundertwende
Beschreibung:
Das Haus in der Gottlieber Straße, einer verkehrsberuhigten und begrünten Straße im zentrumsnahen Stadtteil Paradies, wurde um die Jahrhundertwende in Anlehnung an Vorbilder aus dem Barock und der Renaissance erbaut. Schmuckstück der Fassade ist neben dem Eingangsportal der Erkerturm. Zum Haus gehört ein kleiner Garten. Das zweite Dachgeschoss wurde im Zuge der Sanierung ausgebaut und erhielt eine Dachterrasse.
Lage:
Der Stadtteil Paradies schließt im Westen an den mittelalterlichen Stadtkern von Konstanz an. Im Norden wird er vom Rhein begrenzt, im Süden stößt das Viertel direkt an das schweizerische Tägermoos. Der Name geht auf ein Beginenkloster des 12./13. Jahrhunderts , paradisus animae, d.h. „Himmelsgarten der Seele“ zurück. Das Gebiet war seit dem Mittelalter durch Landwirtschaft und Fischerei geprägt. Die allmählich urbane Verdichtung des Paradieses vollzieht sich erst im grossherzoglich-badisch geprägten Konstanz des 19. und 20.Jahrhunderts. Viele Bewohner, vor allem Handwerker, nutzten die Chance mit ihren Wohnungen und Werkstätten aus den beengten Verhältnissen der Niederburg in die luftigen und sonnigen Räume des Paradieses umzuziehen. Neben seiner architektonischen und künstlerischen Vielfalt ist es vor allem die zentrumsnahe Lage, die das Paradies so attraktiv macht.
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Informationen:
Diese Immobilie wurde durch Dr. Lang und Dr. Kleespies saniert und verkauft.